Strategische Weiterentwicklung für intelligente Ressourcen-, Kapazitäts- und Multiprojektplanung
Die Rillsoft Roadmap zeigt die strategische Weiterentwicklung von Rillsoft Project, Rillsoft Integration Server und Rillsoft Cloud. Auf einem bewährten Planungskern liegt der Schwerpunkt künftig auf KI-gestützter Ressourcenoptimierung, automatisierter Terminierung, Szenario-Simulation und Prognosen für realistische Projektplanung mit begrenzten Ressourcen.
Die Roadmap ist bewusst als Richtungsbild formuliert. Sie zeigt, welche Planungsprobleme Rillsoft künftig noch besser lösen soll – für Projektleiter, Ressourcenmanager und die Geschäftsführung. Sie ist keine technische To-do-Liste und enthält keine verbindlichen Liefertermine.
Stand: Juni 2026. Diese Roadmap ist unverbindlich. Inhalte, Reihenfolge und Zeitpunkte können sich ändern; verbindlich sind allein die jeweils veröffentlichten Versionen und deren offizielle Release-Informationen.
Die Basis steht
Rillsoft plant schon heute realistisch mit begrenzten Ressourcen: Ressourcenplanung, qualifikationsbasierte Kapazitätsplanung, automatische Terminplanung, Multiprojektplanung sowie mehrbenutzerfähige Zusammenarbeit über Server und Cloud sind etabliert.
Diese Funktionen beschreibt die Roadmap bewusst nicht noch einmal. Sie zeigt, wie Rillsoft diese Basis als Nächstes durch KI-gestützte Verfahren und stärkere Automatisierung erweitert.
Wohin entwickelt sich Rillsoft?
Der Markt für Projekt- und Ressourcenmanagement bewegt sich sichtbar in Richtung Prognosen, Szenario-Planung und intelligenter Ressourcenoptimierung. Für Rillsoft ist die zentrale Frage dabei nicht „Wie bauen wir einen weiteren KI-Assistenten?", sondern:
Welche Planungsprobleme soll Rillsoft künftig noch besser lösen?
Die Entwicklungsrichtungen folgen daraus unmittelbar:
- Ressourcenengpässe früher erkennen,
- Kapazitätskonflikte transparenter machen,
- Terminrisiken besser bewerten,
- Vorschläge für Ressourcenallokation und Terminverschiebungen vorbereiten,
- Multiprojektentscheidungen datenbasierter unterstützen,
- operative Rückmeldungen und zentrale Planung enger verbinden.
KI-Roadmap
Hier liegt der eigentliche Schwerpunkt der Roadmap: Rillsoft erweitert den vorhandenen Planungskern um KI-gestützte Verfahren und stärkere Automatisierung. Dabei verfolgt Rillsoft mehrere getrennte Entwicklungsrichtungen.
Eigene KI-Module in der Rillsoft-Planungslogik
Diese Module sollen direkt in die Planungslogik eingebettet werden und mit Projektstrukturen, Aufgaben, Ressourcen, Qualifikationen, Kapazitäten, Abhängigkeiten und Prioritäten arbeiten.
Ein strategischer Schwerpunkt ist ein algorithmisch gestütztes Verfahren zur intelligenten Ressourcenplanung und automatisierten Terminierung, das Ressourcenallokationen über mehrere Projekte hinweg analysiert und optimiert. Geplante Themen:
- KI-gestützte Konflikterkennung bei Ressourcenüberlastungen,
- automatische Vorschläge zur Ressourcenallokation,
- Terminoptimierung unter Berücksichtigung von Kapazitäten und Prioritäten,
- adaptive Planung auf Basis historischer Projekt- und Rückmeldedaten,
- Szenario-Simulation und Was-wäre-wenn-Analysen für alternative Planungsvarianten,
- Prognosen zu Terminrisiken, Engpässen und Planabweichungen.
Rillsoft evaluiert dazu auch Actor-Critic-Ansätze (Reinforcement Learning) für große Projektpläne – in zwei getrennten Trainings: eines für die optimale Mitarbeiterzuordnung und eines für die gleichmäßige Ressourcenauslastung. In beiden wird zuerst ein guter Zielzustand erzeugt, dann gezielt verschlechtert, und ein Modell soll lernen, den Plan schrittweise wieder in Richtung eines konfliktärmeren, ressourcenrealistischeren Zustands zu überführen. Wie diese Forschungsszenarien, die selbst erzeugten Trainingsdaten und die Evaluierung im Detail aussehen, beschreibt die Seite KI-Forschung für Planungsoptimierung.
Integration mit bestehenden KI-Systemen über MCP und APIs
Diese Richtung beschreibt die externe KI-Integration. Der Schwerpunkt liegt auf kontrolliertem Zugriff auf Rillsoft-Daten und -Funktionen durch angebundene KI-Assistenten – nicht auf einer Ablösung der Rillsoft-Planungslogik.
Die Integration setzt auf der mit Rillsoft Project 10 eingeführten REST-Schnittstelle auf. In Prüfung sind:
- MCP-Anbindung für KI-Assistenten und agentische Workflows,
- Abfrage von Projekt-, Ressourcen-, Kapazitäts- und Statusdaten über definierte Schnittstellen,
- KI-gestützte Zusammenfassungen von Projektstatus, Engpässen und Risiken,
- Integration mit Cloud- und Unternehmens-KI-Plattformen,
- kontrollierte Automatisierung von Analyse- und Reporting-Aufgaben.
Die fachliche Planungslogik und Datenhoheit bleiben in jedem Fall in der Rillsoft-Plattform.
KI-Unterstützung bei API-Integrationen
Diese Richtung zielt auf eine KI-gestützte Integrationsunterstützung auf Basis definierter Regeln und der mit Rillsoft Project 10 eingeführten REST-API. Die KI unterstützt bei der Anbindung externer Systeme, indem sie Integrationsvorschläge erstellt, Konfigurationen vereinfacht und die Umsetzung standardisierter Schnittstellen beschleunigt.
Geplante Schwerpunkte:
- regelbasierte Integrationsvorschläge auf Basis der Rillsoft REST-API,
- vereinfachte Konfiguration wiederkehrender Anbindungsszenarien,
- beschleunigte Umsetzung standardisierter Schnittstellen,
- schnellere Anbindung von Drittanwendungen und Partnerlösungen.
Ziel ist eine deutlich schnellere und einfachere Integration von Rillsoft mit Drittanwendungen und Partnerlösungen – von der ersten Schnittstellenidee bis zur lauffähigen Anbindung.
KI-gestützte Qualitätssicherung und Testautomatisierung
Diese Richtung betrifft nicht die Planung selbst, sondern die Stabilität und Qualität von Rillsoft Project. Rillsoft setzt bereits automatisierte Tests ein, die zufällige Benutzer- und Projektkommandos ausführen und ihre Reihenfolge protokollieren, um Abstürze reproduzierbar nachzustellen. KI soll diese Qualitätssicherung gezielter machen.
Geplant ist der Einsatz von KI zur intelligenten Analyse von Abstürzen und zur gezielten Steuerung der Testszenarien: Auf Basis von Stack-Traces und der Reihenfolge der zuletzt ausgeführten Funktionen ermittelt die KI Wahrscheinlichkeiten für mögliche Fehlerursachen und verschiebt die Testerzeugung gezielt auf riskante Kommandogruppen.
Geplanter Ablauf:
- aus Stack-Traces und letzter Kommandofolge die wahrscheinlichen Fehlerursachen ableiten,
- daraus gezielte Testabläufe mit Schwerpunkt auf riskanten Kommandogruppen erzeugen,
- diese Tests automatisiert ausführen, um Abstürze reproduzierbar nachzustellen und Ursachen zu identifizieren,
- nach erfolgreicher Reproduktion die kritischen Funktionsfolgen erneut validieren und ihren Einfluss auf die Systemstabilität bewerten.
Ziel ist eine deutlich schnellere Fehleranalyse, eine höhere Testabdeckung und eine effizientere Qualitätssicherung bei komplexen Projekten.
Versionen-Roadmap
Die folgende Übersicht ordnet die Themen grob nach Phasen. Sie verweist auf die ausführlichen Beschreibungen oben und wiederholt sie nicht. Die Phasen geben die ungefähre Reihenfolge an und sind keine Terminzusage.
| Phase | Schwerpunkt | Beispielthemen | Status |
|---|---|---|---|
| Kurzfristig | Analyse, Transparenz, Planungsunterstützung | bessere Erkennung von Überlastungen, klarere Kapazitätsauswertung nach Qualifikationen, Konflikt- und Engpassdarstellung, Prioritätslogik | geplant |
| Mittelfristig | Automatisierung und intelligente Optimierung | Vorschläge zur Terminverschiebung, KI-gestützte Ressourcenallokation, Optimierung über mehrere Projekte, Prognosen, Szenario-Simulation alternativer Planungsvarianten | in Prüfung |
| Langfristig | adaptive Multiprojektplanung | kontinuierliche Neuplanung bei Änderungen, Risikoindikatoren, automatische Empfehlungen bei Ressourcenknappheit, tiefere Plattformintegration eigener und extern angebundener KI-Funktionen | in Prüfung |
Eine Übersicht der bereits veröffentlichten Neuerungen finden Sie unter Neu in Version 10.0.
Sie vermissen eine Funktion?
Die Roadmap lebt vom Austausch mit unseren Anwendern. Wenn Sie eine bestimmte Entwicklungsrichtung besonders interessiert oder Sie eine Funktion vermissen, freuen wir uns über Ihre Rückmeldung. Nehmen Sie Kontakt auf – Ihr Feedback fließt in die Priorisierung der Weiterentwicklung ein.
