MCP-Server – KI-Assistent am geöffneten Projekt
Rillsoft Project 10 enthält einen eingebauten MCP-Server (Model Context Protocol). Er läuft in der sichtbaren, laufenden Anwendung auf Ihrem Windows-Rechner und stellt das geöffnete Projekt einem KI-Assistenten oder einem Skript zur Verfügung. Der Server ist nur unter 127.0.0.1 erreichbar – kein Cloud-Dienst, Rillsoft Project sendet nichts.
Was der Planer damit tut
Ein angebundener Assistent wie Claude oder Codex beantwortet Fragen direkt aus dem berechneten Planstand:
- Wer ist nächste Woche überlastet? – die Warnlisten für verspätete, überlastete und nicht zugeordnete Vorgänge, auch projektübergreifend.
- Wo liegt der Engpass je Rolle, Team oder Maschine? – Bedarf gegen Angebot im Zeitraster der Kapazitätsansicht, mit der Unterdeckung als Antwort.
- Wer käme für diesen Vorgang infrage? – Kandidaten mit Bereitschaft, freier Kapazität, Kosten und Terminkonflikt, bevor eine Person benannt wird.
- Wie weit weicht der Plan vom Basisplan ab? – Vergleich für Zeit, Aufwand und Kosten, Fortschritt je Vorgang und Stichtag.
Darüber hinaus baut ein Client Projektstrukturen auf und ändert sie: Teilprojekte, Vorgänge, Verknüpfungen, Rollen, Personen, Maschinen und Material anlegen, umstrukturieren, splitten, terminieren. Insgesamt deckt der Server zehn Werkzeugbereiche ab – vom Lesen des Projekts über Kapazitätsanalyse, Besetzung und Standortplanung bis zu Basisplan, Ist-Daten, Ressourcenpool, Portfolio und Darstellung.
Was gleich bleibt
- Rillsoft Project rechnet, die KI liest. Der Terminrechenkern bleibt die einzige Wahrheit für Termine, Dauern, Auslastung und kritischen Pfad. Die Werkzeuge lesen das Ergebnis – sie rechnen nicht selbst.
- Jede Änderung ist ein Undo-Schritt. Jeder ändernde Aufruf ist genau ein Schritt, den Strg+Z zurücknimmt. Erkennt Rillsoft Project einen Konflikt, rollt es selbst zurück.
- Nur-Lesen-Modus. Im Nur-Lesen-Modus bietet der Server ausschließlich lesende Werkzeuge an; ändernde Aufrufe werden mit einem klaren Fehler abgelehnt.
- Datenhoheit. Der Server bindet nur an
127.0.0.1. Was Ihr KI-Client an seinen Anbieter überträgt, regelt dessen Datenschutz – nicht Rillsoft Project.
Voraussetzungen
- Rillsoft Project 10 unter Windows; frühere Versionen haben keinen MCP-Server.
- Ein MCP-Client, der das Model Context Protocol über Streamable HTTP (Stand 2025-06-18) spricht. Geprüft sind Claude und Codex.
- Optional ein API-Key in den Einstellungen – sinnvoll auf Mehrbenutzer- und Terminalserver-Rechnern, weil
127.0.0.1maschinenweit gilt.
Auch ohne KI: Skripte und Integrationen
Derselbe Endpunkt lässt sich ohne KI-Assistent bedienen. Ein Skript initialisiert die Sitzung, liest den Werkzeugvertrag und ruft dieselben Werkzeuge auf – etwa um jeden Morgen den Kapazitätsreport abzuholen oder Ist-Daten einzuspielen. Mitgelieferte Branchenbeispiele mit synthetischen Daten erlauben den ersten Test ohne eigenes Projekt.
Zusammenspiel mit dem Integration Server
Der MCP-Server arbeitet auf dem Projekt, das im Desktop-Client geöffnet ist – gleich, ob es aus einer lokalen Datei oder vom Rillsoft Integration Server stammt. Projekte, Dokumente, Portfolios und Ordner des Servers sind damit über den geöffneten Client per MCP erreichbar; Mehrbenutzerbetrieb, Rechte und zentrale Ablage bleiben Sache des Servers.
Weiter auf www.rillsoft.ai
Anleitung, Prompts und Entwicklerdokumentation stehen auf dem AI-Hub www.rillsoft.ai (in Kürze online):
- Erste Schritte – Server aktivieren, Client verbinden, erster sicherer Aufruf.
- Prompts – erprobte Fragen an das geöffnete Projekt, von verspäteten Vorgängen bis zu konkurrierenden Projekten.
- Entwickler – Werkzeugvertrag, Schemas und Fehlercodes für Skripte und eigene Integrationen.
Rillsoft Project 10 testen
Der MCP-Server ist Bestandteil von Rillsoft Project 10: 30 Tage kostenlos testen. Die weiteren Neuerungen der Version im Überblick: Neu in Rillsoft Project 10.0.

