Anleitungen für den Rillsoft Integration Server
Dieser Bereich bündelt die praktischen Schritte rund um den Rillsoft Integration Server: vom ersten Setup über die Authentifizierung bis zur Migration bestehender SOAP-Anbindungen auf die heutige REST API v2.
Installation des Integration Server
Der Integration Server läuft als Linux-Service. Aktuell sind zwei Distributionen direkt beschrieben:
- Installation auf Debian – empfohlen für aktuelle Server-Setups.
- Installation auf CentOS – für bestehende RHEL/CentOS-Infrastrukturen.
Nach erfolgreicher Installation steht die REST API unter der konfigurierten Base URL (Beispiel: https://app.rillsoft.cloud) zur Verfügung.
REST API authentifizieren
Die API arbeitet ausschließlich mit Bearer Tokens. Der typische Ablauf:
- Login per
POST /api/v2/loginmit Username und Passwort. - Den zurückgegebenen Token im
Authorization-Header weiterer Aufrufe senden:Authorization: Bearer <token>. - Token rotieren bzw. erneuern, sobald er abläuft.
Details zu allen Schemas und Pflichtfeldern stehen in der API-Referenz.
Migration vom SOAP-Webservice auf REST API v2
Wer den älteren SOAP-Webservice produktiv nutzt, sollte die Umstellung mit Rillsoft Project 10 planen – dort wurde die Integrationsschicht vollständig auf REST umgestellt und als API v2 veröffentlicht. Empfohlene Reihenfolge:
- Aktuelle SOAP-Aufrufe kartieren – welche Operationen, welche Felder, welche Datenmengen.
- Mapping auf REST-Endpunkte erstellen – die API v2-Referenz als Quelle nutzen.
- Authentifizierung umstellen – WS-Security entfällt, stattdessen Bearer-Token-Flow.
- JSON-Datenmodell prüfen – Feldnamen, Datums- und UUID-Formate weichen teils vom alten XML-Schema ab.
- Schrittweise umstellen – v1 bleibt parallel nutzbar, neue Schnittstellen direkt auf v2 aufsetzen.
Typische Integrationsszenarien
- ERP-Anbindung: Stammdaten (Mitarbeiter, Projekte, Kunden) regelmäßig synchronisieren.
- HR-Anbindung: Urlaube und Abwesenheiten zwischen Personalsystem und Rillsoft Project abgleichen.
- BI / Reporting: Aggregierte Daten aus den Dashboard-Endpunkten in Tableau, Power BI oder Looker einbinden.
- DMS-Integration: Dokumente aus Drittsystemen automatisiert an Projekte oder Vorgänge anhängen.
- Eigene Web- oder Mobile-Clients: Schlanke Frontends ohne Fat-Client-Installation.
Geplante Ergänzungen
- Beispiel-Workflows als Schritt-für-Schritt-Anleitung (Postman, cURL).
- Referenzimplementierungen in Python, Java und .NET.
- Hinweise zu Rate Limits, Pagination und Error Handling.
- Praxisleitfaden zur Migration einzelner SOAP-Operationen auf REST.
