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Anleitungen für den Rillsoft Integration Server

Anleitungen für den Rillsoft Integration Server

Dieser Bereich bündelt die praktischen Schritte rund um den Rillsoft Integration Server: vom ersten Setup über die Authentifizierung bis zur Migration bestehender SOAP-Anbindungen auf die heutige REST API v2.

Installation des Integration Server

Der Integration Server läuft als Linux-Service. Aktuell sind zwei Distributionen direkt beschrieben:

Nach erfolgreicher Installation steht die REST API unter der konfigurierten Base URL (Beispiel: https://app.rillsoft.cloud) zur Verfügung.

REST API authentifizieren

Die API arbeitet ausschließlich mit Bearer Tokens. Der typische Ablauf:

  1. Login per POST /api/v2/login mit Username und Passwort.
  2. Den zurückgegebenen Token im Authorization-Header weiterer Aufrufe senden: Authorization: Bearer <token>.
  3. Token rotieren bzw. erneuern, sobald er abläuft.

Details zu allen Schemas und Pflichtfeldern stehen in der API-Referenz.

Migration vom SOAP-Webservice auf REST API v2

Wer den älteren SOAP-Webservice produktiv nutzt, sollte die Umstellung mit Rillsoft Project 10 planen – dort wurde die Integrationsschicht vollständig auf REST umgestellt und als API v2 veröffentlicht. Empfohlene Reihenfolge:

  1. Aktuelle SOAP-Aufrufe kartieren – welche Operationen, welche Felder, welche Datenmengen.
  2. Mapping auf REST-Endpunkte erstellen – die API v2-Referenz als Quelle nutzen.
  3. Authentifizierung umstellen – WS-Security entfällt, stattdessen Bearer-Token-Flow.
  4. JSON-Datenmodell prüfen – Feldnamen, Datums- und UUID-Formate weichen teils vom alten XML-Schema ab.
  5. Schrittweise umstellen – v1 bleibt parallel nutzbar, neue Schnittstellen direkt auf v2 aufsetzen.

Typische Integrationsszenarien

  • ERP-Anbindung: Stammdaten (Mitarbeiter, Projekte, Kunden) regelmäßig synchronisieren.
  • HR-Anbindung: Urlaube und Abwesenheiten zwischen Personalsystem und Rillsoft Project abgleichen.
  • BI / Reporting: Aggregierte Daten aus den Dashboard-Endpunkten in Tableau, Power BI oder Looker einbinden.
  • DMS-Integration: Dokumente aus Drittsystemen automatisiert an Projekte oder Vorgänge anhängen.
  • Eigene Web- oder Mobile-Clients: Schlanke Frontends ohne Fat-Client-Installation.

Geplante Ergänzungen

  • Beispiel-Workflows als Schritt-für-Schritt-Anleitung (Postman, cURL).
  • Referenzimplementierungen in Python, Java und .NET.
  • Hinweise zu Rate Limits, Pagination und Error Handling.
  • Praxisleitfaden zur Migration einzelner SOAP-Operationen auf REST.